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Kunstkeramische Werkstätten

Gebrüder Plein
Inh. Walter Plein
Bahnhofstr. 67
54662 Speicher
Deutschland/Germany

Postfach 1018
54658 Speicher
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Über uns

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Firmengründer Adam Plein 1908
Firmengründer Adam Plein 1908
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Firmengründer Adam Plein, 1937
Firmengründer Adam Plein, 1937
Im Volksmund heißt sie auch heute noch »Ärega Herrgottsfabrek«. Gemeint ist damit eine Fabrik, in der Christuskörper seit der Jahrhundertwende hergestellt werden. Die Geschichte geht aber noch weiter zurück:
Vorfahren des heutigen Inhabers betrieben schon lange vorher Krugbäckereien und Tonwerkstätten. Der Sohn des Krugbäckers Johann Plein, Matthias Plein geb. 27.6.1851, gest. 25.5.1924 setzte diese vererbte Tätigkeit mit der Herstellung von Grabschmuck, Krügen und Rahmschüsseln aus einheimischen Tonen fort.

Sein am 6.7.1879 geborener Sohn Adam und dessen Schwager, Peter Schon, richteten sich Anfang des 20. Jahrhunderts im alten Wohnhaus in der Jacobstraße eine Werkstatt ein, in der sie Grabschmuck aus Terrakotta herstellten. Während des 1. Weltkrieges, aus dem Peter Schon nicht wiederkehrte, kam die Produktion zum Erliegen.
Danach (Mitte 1920) nahm der Keramiker Adam Plein in der Jacobstraße die Produktion wieder auf. Sein Bruder, der Bildhauer Nikolaus Plein, trat 1921 dem jungen Unternehmen bei. 1923 waren bereits 5 Arbeiter beschäftigt, und die Firma wurde unter dem Namen »Spezialfabrik für Christuskörper und Figuren Gebrüder Plein-Bleses« geführt. Es wurde Grabschmuck aus Terrakotta, Porzellan und Metall angefertigt.

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Fabrikgebäude, 1935
Fabrikgebäude, 1935
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Georg Plein 1937
Georg Plein 1937
In dieser schwierigen Aufbauzeit konnte kein Geld aus dem Betrieb abgezweigt werden. Deshalb mußte die Ehefrau von Adam Plein, Katharina Plein, geb. Biewer, per Fahrrad als Handelsfrau tätig sein, um die Familie mit 5 Kindern zu ernähren.
Gleichzeitig halfen tatkräftig die eigenen Kinder unentgeltlich in den Anfangsjahren in der Fabrik mit. 1928 bekam der Betrieb festen Fuß zu fassen und führte von nun an die Namensbezeichnung Kunstgewerbliche Werkstätten Gebrüder Plein. Wegen der steigenden Nachfrage nach diesen und neuen Artikeln (figürliches Zierporzellan) wurde ständig erweitert und die Zahl der Arbeiter stieg bis 1933 auf 15 Personen an.

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Heribert Plein 1976
Heribert Plein 1976
Im Jahre 1934 wurde in der Bahnhofstraße, wo sich das Werk bis auf den heutigen Tag befindet, ein neues Fabrikgebäude mit einer für diese Zeit modernen Brennstätte (Porzellanrundofenanlage) errichtet und bezogen.

Nachdem Gebäude und Einrichtung durch den II. Weltkrieg teilweise zerstört und Adam Plein am 16. Mai 1942 verstorben war, führten ab 1949 seine Söhne, der Keramiker Georg Plein, geb. 29.3.1914 und der Kaufmann Andreas Plein die Keramikabteilung als selbständige Firma unter gleicher Namensbezeichnung weiter.
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Belegschaft Gebrüder Plein Oktober 1941
Belegschaft Gebrüder Plein Oktober 1941
Nach schwerer Nachkriegszeit erwies sich als bald ein neuer Aufschwung, sodass wieder investiert und erweitert werden konnte. Genauso wie vorher wurde weißer Porzellan-Grabschmuck, Porzellan mit Galvano-Überzug und figürliches Porzellan hergestellt.
Am 6.12.1966 verstarb Georg Plein, an dessen Stelle trat 1974 sein Sohn Heribert Plein, der ebenfalls den Keramikberuf erlernte, in die Firma ein. Als Andreas Plein 1975 als Mitinhaber ausschied, führte der Sohn von Georg Plein, Heribert Plein, in 3. Generation, die Firma als alleiniger Inhaber weiter.

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Werksfoto, Keramikmeister Walter Plein und Team
Werksfoto, Keramikmeister Walter Plein und Team
Ein weiterer Produktionszweig kam hinzu: Herstellung von Keramik-Steinzeug. Die Hauptartikel Bierkrüge, Weinkrüge, Weinpokale, Bowlen, Schnapskrüge; sowie Plaketten, Wappen, Teller und Sonderanfertigungen für Vereine, Clubs, etc. werden in immer größerem Maße gefertigt. Um aber auch in möglicherweise schwierigeren Zeiten konkurrenzfähig zu bleiben, und damit Arbeitsplätze zu erhalten, wird laufend investiert und modernisiert. Neue Produkte werden hergestellt und neue Produktionstechniken angewandt. Dazu zählt z.B. die Inbetriebnahme eines 2. modernen Brennofens im Frühjahr 1983. Der neue gasbeheizte, vollautomatisch gesteuerte Ofen ermöglicht das Brennen von Foto-Porzellan bei über 1.400° C und eröffnet damit weitere Produktionsmöglichkeiten, die bisher aus technischen Gründen nicht praktikabel waren.

Der Haupterwerbszweig besteht jedoch weiterhin in der Herstellung von Porzellan-Grabschmuck und Fotoporzellan, der weltweit exportiert wird. Gerade in Übersee weiß man die Porzellanartikel mit dem GPS-Zeichen zu schätzen.

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Fabrikgebäude, 1986
Fabrikgebäude, 1986
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Firmengebäude in Speicher, heutzutage
Firmengebäude in Speicher, heutzutage
Seit dem Jahr 2000 befindet sich der Familienbetrieb in 4. Generation im Besitz und geleitet von dem Keramik- und Töpfermeister Walter Plein. Er besuchte von 1985 bis 1987 die Staatliche Fachschule für Keramik in Landshut/Bayern, um Töpfer, eines der ältesten Berufe der Welt zu erlernen und schloß diese erfolgreich mit dem Fachschulabschluß ab. Im Anschluß an die Fachschulzeit erwarb er mit Erfolg 1988 an der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz den Meistertitel im Keramiker-Handwerk.



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